Thursday, April 26, 2012

Oje, ich wachse! Das Praxisbuch: Spielen, üben, die Welt entdecken (Gebundene Ausgabe) Sonderkonditionen


Sie kaufen wollen Oje, ich wachse! Das Praxisbuch: Spielen, üben, die Welt entdecken (Gebundene Ausgabe),ja ..! Sie kommt an der richtigen Stelle. Sie können spezielle Rabatt für bekommen Oje, ich wachse! Das Praxisbuch: Spielen, üben, die Welt entdecken (Gebundene Ausgabe).Sie können wählen, ein Produkt zu kaufen und Oje, ich wachse! Das Praxisbuch: Spielen, üben, die Welt entdecken (Gebundene Ausgabe) aam besten online verfügbaren Preis mit Secure Transaction hier...
Amazon.de-Homepage

  Produktdetails
Herausgeber: Mosaik bei Goldmann HC
Erscheinungstermin: 10. September 2007
Sprache: Deutsch
Produktgewicht inkl. Verpackung: 440 g
Seitenzahl: 144 Seiten
ISBN-10: 3442391261 ...

Lesen Sie mehr Details

  Produktinformation
Pressestimmen
"Die Bibel aller Eltern." (ELTERN über "Oje, ich wachse!" )

"Das Buch soll als Hilfe dienen an Tagen der Verunsicherung, es soll Selbstvertrauen schenken und Verständnis vermitteln […] und ist zugleich eine einzigartige Dokumentation über kindliche Entwicklung in den ersten 20 Monaten." (Passauer Neue Presse )

"Frans X. Plooij leitet Eltern dazu an, die Entwicklung ihres Kindes zu beobachten […] und das Baby in der jeweiligen Phase gezielt zu fördern und zu unterstützen (Neckar-Journal )
Kurzbeschreibung
Kleinkinder besser verstehen und fördern

Im ersten Lebensjahr machen Babys eine rasante Entwicklung durch. Sie lernen Sinneseindrücke zu verarbeiten, entdecken immer wieder eine neue Welt. In seinem internationalen Bestseller „Oje, ich wachse!“ hat der Verhaltensbiologe Frans X. Plooij beschrieben, wie sich diese Sprünge am Verhalten des Babys zeigen. Hier zeigt der Autor nun ganz konkret, wie Eltern ihrem Baby helfen können.

Am schönsten und effektivsten funktioniert das spielerisch, denn in den verschiedenen Phasen sind die Kinder jeweils für ganz unterschiedliche Spielwelten empfänglich. Das Buch präsentiert Spiele mit Licht und Schatten, Bewegungsspiele, Spielzeug zum Tasten und Fühlen, Sprech- und Hörspiele und vieles mehr. Die richtigen Beschäftigungen zur richtigen Zeit helfen dem Baby, die Welt zu verstehen und die wichtigen Entwicklungssprünge gut zu meistern.Klappentext
"Die Bibel aller Eltern."
ELTERN über "Oje, ich wachse!"
"Das Buch soll als Hilfe dienen an Tagen der Verunsicherung, es soll Selbstvertrauen schenken und Verständnis vermitteln [...] und ist zugleich eine einzigartige Dokumentation über kindliche Entwicklung in den ersten 20 Monaten."
Passauer Neue Presse

"Frans X. Plooij leitet Eltern dazu an, die Entwicklung ihres Kindes zu beobachten [...] und das Baby in der jeweiligen Phase gezielt zu fördern und zu unterstützen
Neckar-Journal
Über den Autor
Dr. Frans X. Plooij spezialisierte sich nach seinem Studium der Psychologie und Biologie auf das Gebiet der Verhaltensbiologie. Der Autor des Bestsellers "Oje, ich wachse!" ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der frühkindlichen Entwicklung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Hauptsache, es ist glücklich«

»Hauptsache, es ist gesund.« Diesen Satz hört man immer wieder. Und wenn wir ehrlich sind, ist das natürlich der Hauptwunsch aller werden den Eltern. Es dauert denn auch eine Weile, bis sie fest davon überzeugt sind, dass sie tatsächlich ein gesundes Kind bekommen haben. Sie sind also keineswegs die erste und einzige Mutter, die bei jedem Huster den Hausarzt anruft. Dass Sie um die Gesundheit Ihres Babys besorgt sind, ist völlig normal und auch sehr wichtig. Gesundheit ist schließlich das höchste Gut, das ein Mensch besitzen kann.
Früher, als das Wissen und die Errungenschaften im Gesundheitsbereich noch nicht den heute in der westlichen Welt üblichen Stand hatten, war eine gute Gesundheit sogar eines der wenigen »Besitztümer« überhaupt. Noch zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts kam es leider recht oft vor, dass Babys innerhalb weniger Monate, wenn nicht gar Wochen nach der Geburt starben. Deshalb ist es verständlich, dass die Eltern schon froh waren, wenn ihr Kind diese erste kritische Phase überlebte und gesund war. Vielleicht rührt daher der in Ostafrika verbreitete Brauch, Kindern erst dann einen Namen zu geben, wenn sie ein Jahr alt werden. In dieser Weltgegend ist eine gute Gesundheit auch heute noch oft etwas nahezu Unerreichbares.
Die Zeiten, in denen sehr viele Kinder im Babyalter starben, liegen zum Glück hinter uns, zumindest in der westlichen Welt. Zu verdanken ist das bedeutenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Babygesundheit. Die Zwanziger- und Dreißigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts haben uns eine »hygienische Phase« beschert, in der sich das Wissen über Hygiene grundlegend erweiterte.
Ab den Sechzigerjahren wagten es die Eltern, den Wunsch »Hauptsache, es ist gesund« zu erweitern und zu sagen: »Hauptsache, es ist gesund und fühlt sich wohl.« Da ausreichende Hygiene und eine gute Ernährung nun mehr gewährleistet waren, sprach man diesen Wunsch immer öfter aus. Man fasste nun verstärkt Aspekte wie emotionale Entwicklung, sichere Bindung und Grundsicherheit ins Auge. Zahlreiche Studien befassten sich mit den Langzeitfolgen von emotionaler Vernachlässigung und unsicherer Bindung. Kein Wunder, denn schließlich möchte niemand, dass sein Kind später einmal auf die schiefe Bahn gerät, und eine gute Portion Grundsicherheit und Selbstvertrauen wappnet es dagegen. Aber es geht nicht nur darum, denn Untersuchungen haben ergeben, dass Babys, die nicht ausschließlich damit beschäftigt sind, ihre Bindung an die Eltern zu sichern, wesentlich mehr Zeit in die Erkundung ihrer selbst und ihrer Umgebung investieren und daraus Nutzen ziehen können.
Betrachtet man die Entwicklung der elterlichen Wünsche im Lauf der Geschichte, dann sieht es aus, als wollten wir immer mehr und wären immer schwieriger zufrieden zustellen. Das ist tatsächlich der Fall, aber es ist keineswegs negativ zu sehen. Eltern, egal zu welcher Zeit und wo auch immer auf der Welt, wollen das Beste für ihr Kind. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz der Elternschaft, ein Grundsatz, der allen Eltern gemeinsam ist. Und dass wir heute in der Lage sind, höhere Ansprüche zu stellen, ist keinesfalls zu tadeln, sondern etwas sehr Positives.
In letzter Zeit wagen Eltern es, die Latte noch ein Stück höher zu legen und zu sagen: »Hauptsache, es ist gesund, fühlt sich wohl und ist glücklich.« Das ist nur folgerichtig, wenn man bedenkt, dass ein Kind erst dann mehr erreichen kann, wenn seine wichtigsten Bedürfnisse hinsichtlich guter Ernährung, Gesundheit, Pflege, Wärme, Liebe, Grundsicherheit, Selbstvertrauen und Zugehörigkeitsgefühl erfüllt sind. Das Wort Glück hat sich zu den Wünschen gesellt, ein kleines Wort, das große Fragen aufwirft. Was ist Glück? Wie und wo findet man es? Man kann die These aufstellen, ein Mensch sei dann glücklich, wenn er er selbst sein kann und so, wie er ist, von der Gesellschaft akzeptiert wird. Dies ist der Grund, warum man Wendungen wie »bleib dir selbst treu« und »folge deinem Herzen« so oft hört. Wenn ein glücklicher Mensch »er selbst« ist, muss er zu nächst einmal wissen, wer er überhaupt ist, sprich: was seine Persönlichkeit ausmacht.

Das Geheimnis der Persönlichkeit
Wovon reden wir genau, wenn wir den Begriff Persönlichkeit verwenden? Dauerhafte Eigenschaften und Merkmale eines Menschen gehören beispielsweise zur Persönlichkeit. Bei Eigenschaften, die täglichen Veränderungen unterworfen sind, handelt es sich eher um Stimmungen. Ist jemand beispielsweise nur hin und wieder missmutig, dann sagen wir, er habe schlechte Laune. Ist er aber ständig missmutig, sprechen wir von einem nörgeligen, unzufriedenen, verdrießlichen oder griesgrämigen Menschen. Diese Lebenseinstellung ist dann Teil seiner Persönlichkeit.
Die Persönlichkeit Ihres Babys zu entdecken ist kein einfaches Unterfangen. Im Grunde genommen weiß niemand ganz genau, wie die Persönlichkeit entsteht, welche Typen man dabei unterscheiden kann und wie man sie einzuordnen hat. Eines jedoch steht fest: Jede Persönlichkeit ist einzigartig und damit eines der Geheimnisse des Lebens. Klar ist auch, dass bestimmte Faktoren eine Rolle beim Entstehen und Zutage treten der Persönlichkeit sowie bei ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz spielen. Die Reaktivität des Kindes, sein Temperament, seine Weltsicht, seine Vorlieben und die Erblichkeit spielen eben falls eine Rolle. All diese Faktoren sowie das Maß ihrer Ausprägung und die Art und Weise, wie das Kind damit umgeht, machen seine Persönlichkeit aus. Wenn Sie sich dies vergegenwärtigen, sind Sie imstande, Ihr Baby bei der Erkundung seiner Persönlichkeit zu unterstützen.

Reaktivität
Aktion - Reaktion – damit ist schon viel gesagt. Manche Babys reagieren häufiger oder stärker auf ihre Umgebung als andere. So gibt es Babys, neben denen man buchstäblich eine Kanone abschießen kann, und sie reagieren gelassen, in dem sie lediglich in die betreffende Richtung schauen. Die meisten aber erschrecken bei lauten Geräuschen, und manche geraten bereits völlig aus dem Häuschen, wenn beispielsweise nur ein Teelöffel auf die Untertasse fällt. Ob Ihr Baby nun sehr stark auf seine Umgebung reagiert oder nicht, ist eines der Dinge, an denen Sie seine Persönlichkeit ablesen können. Ein stark reagierendes Baby ist »offen« und sich seiner Umgebung in hohem Maße bewusst. Sich Ruhe zu gönnen, fällt ihm nicht leicht. Und dass es im Laufstall ein Schläfchen hält, während um es herum die verschiedensten Geräusche zu hören sind, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Baby stark auf seine Umgebung reagiert, sollten Sie es zum Schlafen in ein ruhiges Zimmer bringen. Ein Baby, das weniger stark reagiert, lässt sich nicht so leicht durch die Umgebung ablenken. Es bereitet ihm kein Problem, im Wohnzimmer einzuschlafen, und weder lautstark spielende Geschwister noch anderer Lärm machen ihm etwas aus.
Vielleicht stellen Sie sich jetzt die Frage, ob es besser ist, ein eher ruhiges Baby zu haben. Auch hier gilt: Jedes Extrem hat seine Vor- und Nachteile. Ein Baby, das kaum Reaktionen zeigt, lebt sehr stark in seiner eigenen Welt, was bei den Eltern und anderen Bezugspersonen auf Unverständnis stoßen kann. In welchem Maß Ihr Kind reagiert, ist keines falls ein Qualitätsmaßstab für seine Persönlichkeit. Wichtig ist allein, dass Sie wissen, wie ausgeprägt Ihr Baby reagiert, und da mit angemessen auf das Kleine eingehen können.

Temperament
Was man unter Temperament versteht, ist allgemein bekannt. Ein temperamentvolles Baby zeigt deutlich, was es will, und plärrt los, wenn es seinen Willen nicht bekommt. Babys können nicht mit Worten mitteilen, was sie wollen oder brauchen. Für die Eltern eines temperamentvollen Babys ist es daher vergleichsweise leicht, auf das Erleben ihres Kindes einzugehen, bei weniger temperamentvollen Babys dagegen ist es schwieriger, die Persönlichkeit und die individuellen Interessen zu entdecken.
Aus...
Auszug aus Oje, ich wachse! Das Praxisbuch von Frans X. Plooij, Eva Schweikart. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Hauptsache, es ist glücklich«

»Hauptsache, es ist gesund.« Diesen Satz hört man immer wieder. Und wenn wir ehrlich sind, ist das natürlich der Hauptwunsch aller werden den Eltern. Es dauert denn auch eine Weile, bis sie fest davon überzeugt sind, dass sie tatsächlich ein gesundes Kind bekommen haben. Sie sind also keineswegs die erste und einzige Mutter, die bei jedem Huster den Hausarzt anruft. Dass Sie um die Gesundheit Ihres Babys besorgt sind, ist völlig normal und auch sehr wichtig. Gesundheit ist schließlich das höchste Gut, das ein Mensch besitzen kann.
Früher, als das Wissen und die Errungenschaften im Gesundheitsbereich noch nicht den heute in der westlichen Welt üblichen Stand hatten, war eine gute Gesundheit sogar eines der wenigen »Besitztümer« überhaupt. Noch zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts kam es leider recht oft vor, dass Babys innerhalb weniger Monate, wenn nicht gar Wochen nach der Geburt starben. Deshalb ist es verständlich, dass die Eltern schon froh waren, wenn ihr Kind diese erste kritische Phase überlebte und gesund war. Vielleicht rührt daher der in Ostafrika verbreitete Brauch, Kindern erst dann einen Namen zu geben, wenn sie ein Jahr alt werden. In dieser Weltgegend ist eine gute Gesundheit auch heute noch oft etwas nahezu Unerreichbares.
Die Zeiten, in denen sehr viele Kinder im Babyalter starben, liegen zum Glück hinter uns, zumindest in der westlichen Welt. Zu verdanken ist das bedeutenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Babygesundheit. Die Zwanziger- und Dreißigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts haben uns eine »hygienische Phase« beschert, in der sich das Wissen über Hygiene grundlegend erweiterte.
Ab den Sechzigerjahren wagten es die Eltern, den Wunsch »Hauptsache, es ist gesund« zu erweitern und zu sagen: »Hauptsache, es ist gesund und fühlt sich wohl.« Da ausreichende Hygiene und eine gute Ernährung nun mehr gewährleistet waren, sprach man diesen Wunsch immer öfter aus. Man fasste nun verstärkt Aspekte wie emotionale Entwicklung, sichere Bindung und Grundsicherheit ins Auge. Zahlreiche Studien befassten sich mit den Langzeitfolgen von emotionaler Vernachlässigung und unsicherer Bindung. Kein Wunder, denn schließlich möchte niemand, dass sein Kind später einmal auf die schiefe Bahn gerät, und eine gute Portion Grundsicherheit und Selbstvertrauen wappnet es dagegen. Aber es geht nicht nur darum, denn Untersuchungen haben ergeben, dass Babys, die nicht ausschließlich damit beschäftigt sind, ihre Bindung an die Eltern zu sichern, wesentlich mehr Zeit in die Erkundung ihrer selbst und ihrer Umgebung investieren und daraus Nutzen ziehen können.
Betrachtet man die Entwicklung der elterlichen Wünsche im Lauf der Geschichte, dann sieht es aus, als wollten wir immer mehr und wären immer schwieriger zufrieden zustellen. Das ist tatsächlich der Fall, aber es ist keineswegs negativ zu sehen. Eltern, egal zu welcher Zeit und wo auch immer auf der Welt, wollen das Beste für ihr Kind. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz der Elternschaft, ein Grundsatz, der allen Eltern gemeinsam ist. Und dass wir heute in der Lage sind, höhere Ansprüche zu stellen, ist keinesfalls zu tadeln, sondern etwas sehr Positives.
In letzter Zeit wagen Eltern es, die Latte noch ein Stück höher zu legen und zu sagen: »Hauptsache, es ist gesund, fühlt sich wohl und ist glücklich.« Das ist nur folgerichtig, wenn man bedenkt, dass ein Kind erst dann mehr erreichen kann, wenn seine wichtigsten Bedürfnisse hinsichtlich guter Ernährung, Gesundheit, Pflege, Wärme, Liebe, Grundsicherheit, Selbstvertrauen und Zugehörigkeitsgefühl erfüllt sind. Das Wort Glück hat sich zu den Wünschen gesellt, ein kleines Wort, das große Fragen aufwirft. Was ist Glück? Wie und wo findet man es? Man kann die These aufstellen, ein Mensch sei dann glücklich, wenn er er selbst sein kann und so, wie er ist, von der Gesellschaft akzeptiert wird. Dies ist der Grund, warum man Wendungen wie »bleib dir selbst treu« und »folge deinem Herzen« so oft hört. Wenn ein glücklicher Mensch »er selbst« ist, muss er zu nächst einmal wissen, wer er überhaupt ist, sprich: was seine Persönlichkeit ausmacht.

Das Geheimnis der Persönlichkeit
Wovon reden wir genau, wenn wir den Begriff Persönlichkeit verwenden? Dauerhafte Eigenschaften und Merkmale eines Menschen gehören beispielsweise zur Persönlichkeit. Bei Eigenschaften, die täglichen Veränderungen unterworfen sind, handelt es sich eher um Stimmungen. Ist jemand beispielsweise nur hin und wieder missmutig, dann sagen wir, er habe schlechte Laune. Ist er aber ständig missmutig, sprechen wir von einem nörgeligen, unzufriedenen, verdrießlichen oder griesgrämigen Menschen. Diese Lebenseinstellung ist dann Teil seiner Persönlichkeit.
Die Persönlichkeit Ihres Babys zu entdecken ist kein einfaches Unterfangen. Im Grunde genommen weiß niemand ganz genau, wie die Persönlichkeit entsteht, welche Typen man dabei unterscheiden kann und wie man sie einzuordnen hat. Eines jedoch steht fest: Jede Persönlichkeit ist einzigartig und damit eines der Geheimnisse des Lebens. Klar ist auch, dass bestimmte Faktoren eine Rolle beim Entstehen und Zutage treten der Persönlichkeit sowie bei ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz spielen. Die Reaktivität des Kindes, sein Temperament, seine Weltsicht, seine Vorlieben und die Erblichkeit spielen eben falls eine Rolle. All diese Faktoren sowie das Maß ihrer Ausprägung und die Art und Weise, wie das Kind damit umgeht, machen seine Persönlichkeit aus. Wenn Sie sich dies vergegenwärtigen, sind Sie imstande, Ihr Baby bei der Erkundung seiner Persönlichkeit zu unterstützen.

Reaktivität
Aktion - Reaktion - damit ist schon viel gesagt. Manche Babys reagieren häufiger oder stärker auf ihre Umgebung als andere. So gibt es Babys, neben denen man buchstäblich eine Kanone abschießen kann, und sie reagieren gelassen, in dem sie lediglich in die betreffende Richtung schauen. Die meisten aber erschrecken bei lauten Geräuschen, und manche geraten bereits völlig aus dem Häuschen, wenn beispielsweise nur ein Teelöffel auf die Untertasse fällt. Ob Ihr Baby nun sehr stark auf seine Umgebung reagiert oder nicht, ist eines der Dinge, an denen Sie seine Persönlichkeit ablesen können. Ein stark reagierendes Baby ist »offen« und sich seiner Umgebung in hohem Maße bewusst. Sich Ruhe zu gönnen, fällt ihm nicht leicht. Und dass es im Laufstall ein Schläfchen hält, während um es herum die verschiedensten Geräusche zu hören sind, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Baby stark auf seine Umgebung reagiert, sollten Sie es zum Schlafen in ein ruhiges Zimmer bringen. Ein Baby, das weniger stark reagiert, lässt sich nicht so leicht durch die Umgebung ablenken. Es bereitet ihm kein Problem, im Wohnzimmer einzuschlafen, und weder lautstark spielende Geschwister noch anderer Lärm machen ihm etwas aus.
Vielleicht stellen Sie sich jetzt die Frage, ob es besser ist, ein eher ruhiges Baby zu haben. Auch hier gilt: Jedes Extrem hat seine Vor- und Nachteile. Ein Baby, das kaum Reaktionen zeigt, lebt sehr stark in seiner eigenen Welt, was bei den Eltern und anderen Bezugspersonen auf Unverständnis stoßen kann. In welchem Maß Ihr Kind reagiert, ist keines falls ein Qualitätsmaßstab für seine Persönlichkeit. Wichtig ist allein, dass Sie wissen, wie ausgeprägt Ihr Baby reagiert, und da mit angemessen auf das Kleine eingehen können.

Temperament
Was man unter Temperament versteht, ist allgemein bekannt. Ein temperamentvolles Baby zeigt deutlich, was es will, und plärrt los, wenn es seinen Willen nicht bekommt. Babys können nicht mit Worten mitteilen, was sie wollen oder brauchen. Für die Eltern eines temperamentvollen Babys ist es daher vergleichsweise leicht, auf das Erleben ihres Kindes einzugehen, bei weniger temperamentvollen Babys dagegen ist es schwieriger, die Persönlichkeit und die individuellen Interessen zu entdecken.
Aus verschiedenen Gründen werden weniger temperamentvolle oder gar scheue Babys von ihrem Umfeld oft nicht problemlos akzeptiert. Die Eltern sollten sich dessen bewusst sein, auch wenn es keine angenehme Vorstellung ist. Scheue Babys schließen beispielsweise die Augen und wenden das Gesicht ab, wenn ein Fremder sie anspricht. Wenn das Baby so reagiert, glaubt der Betreffende, es wolle nichts von ihm wissen. Dem ist aber keineswegs so, ein scheues Baby braucht lediglich mehr Zeit, bis es sich traut, Kontakt herzustellen. Darauf sollte man unbedingt Rücksicht nehmen.
Auch wenn es zu nächst so aussieht, als ließe sich mit dem einen Extrem - dem temperamentvollen Baby - besser umgehen als mit dem Gegenteil (dem scheuen Baby), haben doch beide ihre Vor- und Nachteile. Die Mutter eines sehr temperamentvollen Babys ist den ganzen Tag mit ihrem Kind voll beschäftigt und sinkt abends erschöpft aufs Sofa. Ältere Geschwister bekommen eventuell zu wenig Aufmerksamkeit, weil das temperamentvolle Baby ein Übermaß davon fordert. Scheue Babys wiederum werden möglicherweise nicht spontan akzeptiert, dafür kennen sie sehr genau ihre Grenzen. Bis hierher und (noch) nicht weiter! Auch für das Temperament als Teil der Persönlichkeit gilt also: Das eine ist nicht besser als das andere. Es geht vielmehr darum herauszufinden, welches Maß an Temperament Ihr Baby hat und wie Sie als Eltern damit am besten umgehen.

Die Weltsicht Ihres Kindes
Versucht man, die dauerhaften (sich kaum bzw. nie verändern den) Eigenschaften von Erwachsenen und Kindern ab der Kleinkinderzeit zu beschreiben und hat dafür hunderte Adjektive zur Verfügung, so lassen sich - Studien zufolge - die Beschreibungen wiederum einer kleineren Anzahl Gruppen zu ordnen. Die Beschreibungen innerhalb einer Begriffsgruppe haben viel mit einander gemeinsam und lassen sich daher unter Oberbegriffen zusammenfassen. So spricht man von »extrovertiert«, »angenehm«, »gewissenhaft«, »neurotisch«, »ehrlich«, »intelligent mit viel Vorstellungskraft und unkonventionell denkend« oder sogar von »religiös«. Dieses Phänomen wurde weltweit in den unterschiedlichsten Ländern untersucht, und immer wieder haben sich die gleichen Gruppen ergeben. Die Begriffsgruppen sind sozusagen Dimensionen, die von einem Extrem bis zum anderen reichen und mit deren Hilfe sich jedes Individuum charakterisieren lässt. Ist es sehr extrovertiert oder eher introvertiert? Wie verantwortungsbewusst oder pünktlich ist es, wie nach lässig oder gewissenlos? Und so weiter.
Darüber hinaus hat man herausgefunden, dass die Beschreibungen dauerhafter Eigenschaften von dreieinhalbjährigen Kindern mit ihrer Gestik und Mimik im Babyalter zusammenhängen. Somit können Eltern durchaus schon eine treffende Vorstellung von der Persönlichkeit ihres Kindes haben, wenn es noch ein Baby ist. Im Kindergartenalter, wenn das Kind spricht und bereits selbstständig handelt, lässt sich die Persönlichkeit recht gut in Worte fassen und untermauern. Aber schon als das betreffende Kind noch ein Baby war, hatten die Eltern im Grunde genommen viele Hinweise auf seine Persönlichkeit.
Sie können daher bereits sehr viel über die Persönlichkeit Ihres Babys erfahren, wenn Sie genau auf die Details seiner Körpersprache achten. Es gibt viel zu entdecken!

Intelligenzen: was Ihr Kind gerne tut

Früher war man der Ansicht, der Begriff Intelligenz habe nur eine einzige Dimension: Entweder man ist intelligent oder man ist dumm. Diese Vorstellung setzte sich durch, nach dem um das Jahr 1900 in Paris der erste Intelligenztest entwickelt wurde. Der Test diente zum Messen der »schulischen« Intelligenz. Heute ist bekannt, dass es noch weitere Intelligenzen gibt, die bei einem einfachen Intelligenztest nicht adäquat erfasst werden. Täglich liest man in der Zeitung über soziale Kompetenz oder soziale Intelligenz, es gibt zahlreiche Bücher zu diesen Themen. Die neueren Erkenntnisse hinsichtlich der verschiedenen Intelligenzen und ihrer Einordnung verdeutlichen besser, was Kinder gern tun und wo ihre individuellen Talente liegen.

Man unterscheidet derzeit die folgenden acht Intelligenzen:

1 musikalische Intelligenz
2 körperlich-kinästhetische Intelligenz (die Fähigkeit, den Körper oder einzelne Körperteile kontrolliert einzusetzen, etwa beim Spielen oder bei der Ausübung verschiedener Sportarten, aber auch, Emotionen zum Ausdruck zu bringen wie bei Ballett und Tanz)
3 logisch-mathematische Intelligenz (mathematische Begabung)
4 sprachliche Intelligenz
5 räumliche Intelligenz (die Fähigkeit zum räumlichen Erfassen/zu räumlicher Übersicht)
6 interpersonale oder soziale Intelligenz (die Fähigkeit, die Absichten und Wünsche anderer zu erkennen, auch wenn diese nicht ausgesprochen
werden)
7 intrapersonale Intelligenz (die Fähigkeit, sich Zugang zu den eigenen
Gefühlen zu verschaffen und diese zur Steuerung des Handelns einzusetzen) 8 naturalistische Intelligenz (die Fähigkeit, die Welt der Pflanzen und Tiere
auf besondere Weise zu verstehen).

Jeder Mensch, also auch jedes Baby, verfügt über diese acht Arten von Intelligenz. Die Frage ist lediglich, in welchem Maß sie jeweils ausgeprägt sind, und dies wiederum ist ausschlaggebend für die Persönlichkeit. Im Grunde genommen ist das nur logisch. Wenn man etwas gut kann, wird man damit relativ leicht Erfolg haben. Erfolg ist etwas Positives und Reizvolles. Wenn man da gegen etwas nicht gut kann, führt nur großer Lernaufwand zum Erfolg. Das ist nicht einfach und erfordert eine Menge Energie, so dass es dem Betreffenden weniger reizvoll erscheint.
Erwachsene haben in aller Regel gelernt, dass man sich für bestimmte Dinge anstrengen und manches einfach lernen muss, auch wenn man es lieber sein ließe. Babys hingegen wissen noch nicht, dass sie sich bestimmte Fertigkeiten aneignen müssen, um gut durchs Leben zu kommen. Ein Baby lässt sich nicht von rationalen Argumenten leiten, sondern von seinen Emotionen. Deshalb beschäftigt es sich hauptsächlich mit Dingen, die ihm ein positives Gefühl vermitteln, die es anziehen, bei denen es Erfolg hat und die der Ausprägung seiner Intelligenzen entsprechen. Für Eltern ist die Baby- und Kleinkinderzeit daher auch eine Phase, in der es zu entdecken gilt, wo die Intelligenzen ihres Kindes liegen.
Babys und Kleinkinder zeigen große Unterschiede in dem, was sie gern tun, woran sie interessiert sind und was sie gut können. Diese Unterschiede sind ein Vorbote ihrer späteren Entwicklung. Es ist deshalb für Eltern interessant und auch wichtig, die Stärken, die Interessen und Vorlieben des Babys im Bereich der acht Intelligenzen herauszufinden, um sie durch günstige Rahmenbedingungen fördern zu können. Dies wiederum ermöglicht es dem Kind, sich optimal selbst zu verwirklichen und glücklich zu sein.
Bei Babys sind die Intelligenzen zunächst nur grob angelegt. Man denke beispielsweise bei musikalischer Intelligenz an die Fertigkeit, Töne von einander zu unterscheiden, oder bei räumlicher Intelligenz an die Fähigkeit, Tiefe oder einen Abgrund zu erkennen.
Im Alter zwischen einem und drei oder vier Jahren äußern sich die Intelligenzen dann in sogenannten Symbolsystemen. Beispiele sind Sätze und Geschichten bei sprachlicher Intelligenz, Lieder bei musikalischer Intelligenz, Zeichnungen bei räumlicher Intelligenz und Gestik und Tanzen bei körperlich-kinästhetischer Intelligenz, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Begriff Symbol wird benutzt, weil ein Symbol für etwas Reales, etwas in der Wirklichkeit Vorhandenes steht. Wenn Ihr Kleinkind eine Zeichnung von Ihnen macht, hat diese Symbolcharakter: Sie stellt Sie so dar, wie Ihr Kind Sie sieht. Und das Wort »Mama« steht ebenfalls als Symbol für Sie.
Im Schulalter sind Kinder mit Notationssystemen konfrontiert, etwa beim Lesen, Schreiben und Rechnen, bei Landkarten und Notenschrift. Die schriftlichen und anderen Zeichen stehen für etwas, das die Kinder bereits kennen.




babys spielespa 111 ideen nutzliche
baby spiele
bikini im eleganten design mit dezenten

No comments:

Post a Comment